{"id":247,"date":"2022-09-06T06:39:25","date_gmt":"2022-09-06T06:39:25","guid":{"rendered":"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/?page_id=247"},"modified":"2022-09-08T10:01:31","modified_gmt":"2022-09-08T10:01:31","slug":"notes","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/notes\/","title":{"rendered":"Notes"},"content":{"rendered":"\n<p>Notes &#8211; Notizen zum Thema &#8211; anwachsend &#8211; piling up. <\/p>\n\n\n<ul class=\"wp-block-latest-posts__list is-style-twentytwentyone-latest-posts-borders wp-block-latest-posts\"><li><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/2023\/09\/06\/sie-werden-die-lieder-nicht-schreiben\/\">Sie werden die Lieder nicht schreiben<\/a><div class=\"wp-block-latest-posts__post-full-content\"><!-- wp:paragraph -->\n<p>VON KATERYNA KALYTKO, \u00fcbersetzt von Chrystyna Nazarkewytsch<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>15<br>\u041d\u0435 \u0441\u043a\u043b\u0430\u0434\u0443\u0442\u044c \u043f\u0456\u0441\u0435\u043d\u044c, \u0431\u043e \u0434\u0456\u0442\u0438 \u0457\u0445\u043d\u0456\u0445 \u0434\u0456\u0442\u0435\u0439\u2026<br>Sie werden die Lieder nicht schreiben, denn ihre Kinder<br>schrecken bei der blo\u00dfen Erw\u00e4hnung in ihren Betten um vier Uhr <br>   .                      .                                        .                     .           hoch,<br>betroffen vom blo\u00dfen Widerhall in ihrem Knochenmark.<br>Die Einzelteile des Todes ergeben kein Ganzes, immer wird es<br>an einem Viertel \u2013 vom K\u00f6rper oder vom Schicksal \u2013 fehlen.<br>Die Landkarte ist an den Faltstellen zerfleddert.<br>Hoffnungslos verrostet die Haust\u00fcr, dein Nachtw\u00e4chter,<br>Jeder hat in der Morgend\u00e4mmerung giftigen Speichel im Mund.<br>All die Aschenhaufen haben Namen und wiederholen ihre<br>dringenden Lockrufe wieder und wieder \u2013<br>zu scharf, panischer Klage zu \u00e4hnlich, zu lang f\u00fcr ein Lied<br>\u00fcber das zerhagelte Feld, das mit der Innenseite nach au\u00dfen verkehrt <br>                        .             .                        .              .                            ist,<br>\u00fcber die Schwarzerde, die Gott letztlich mit seinen Fingern <br>           .               .                      .                    .                    zerbr\u00f6ckelt.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph --><\/div><\/li>\n<li><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/2023\/03\/01\/die-andersnamigkeit-der-welt\/\">Die Andersnamigkeit der Welt<\/a><div class=\"wp-block-latest-posts__post-full-content\"><!-- wp:paragraph -->\n<p>In ihrem Essay FREMDSPRECHEN kommt Esther Kinsky auf die Andersnamigkeit der Welt zu sprechen. Zun\u00e4chst trete uns die eigene Sprache deutlicher entgegen, beginnen wir mit der Unternehmung in sie, oder aus ihr heraus zu \u00fcbersetzen. Viele unterschiedliche Merkmale kommen dabei ins Bewusstsein: &#8220;das Repertoire von Namen, Benennungen, Bezeichnungen, die in jedem Kopf eine durch Erinnerung, Erlebnis, Erfahrung andere und eigene F\u00e4rbung haben und eingebettet sind in das vertraute Tempusraster zur Ordnun von Geschehen im Fluss der Zeit.&#8221; (Kinsky, 2013:43)<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wie komme ich zu einer Stimmigkeit zweiter Ordnung? N\u00e4he ist oft nicht die L\u00f6sung. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>&#8220;Die Grundvoraussetzung f\u00fcr jede Arbeit an \u00dcbersetzung&#8221;, schreibt Kinsky, &#8220;ist die Bereitschaft, sich auf eine Andersnamigkeit der Welt einzulassen und auf das damit verbundene, oft hoffnungslose Ringen um eine ann\u00e4hernde Kongruenz zwischen originalem und \u00fcbersetztem Text. Diese Bereitschaft beruht nicht nur auf dem Interesse am anderen Klang und Namen, sondern auch an den Schattenr\u00e4ndern, Rissen und Kl\u00fcften, die sich bei dem \u00fcbersetzerischen Versuch auftun, zwei Sprachwerke zur Deckung zu bringen. Jeder \u00dcbersetzungsvorgang, der Text neben oder jenseits seiner blo\u00dfen Aussagefunktion als gestaltetes Material begreift, wird mit diesen R\u00e4ndern, Rissen und Kl\u00fcften mehr befasst sein als mit den Worten und Satzteilen, die sich einfach zu f\u00fcgen scheinen, denn in den Deckungsungleichheiten, in den unvermeidlichen Divergenzen \u00f6ffnet sich eine fruchtbare Welt der Infragestellung von Gegebenem, der Unterwanderung von Festgeschriebenem, der Eigenart von sprachlichem Leben.&#8221; (Kinsky, 2013:44) <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:image {\"id\":391,\"sizeSlug\":\"large\",\"linkDestination\":\"none\"} -->\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/schlafi-122-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-391\" srcset=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/schlafi-122-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/schlafi-122-300x225.jpg 300w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/schlafi-122-768x576.jpg 768w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/schlafi-122-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/schlafi-122-1568x1176.jpg 1568w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/schlafi-122.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<!-- \/wp:image -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Esther Kinsky spricht hier von einem fruchtbaren Bodensatz, von eher rauem Material. R\u00e4nder, Risse und Kl\u00fcfte lassen sich an Gesteinsformationen denken. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Esther Kinsky: FREMDSPRECHEN. Berlin, 2013.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph --><\/div><\/li>\n<li><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/2023\/01\/16\/nichts-anderes-als-burokratische-xenophobie\/\">Nichts anderes als b\u00fcrokratische Xenophobie<\/a><div class=\"wp-block-latest-posts__post-full-content\"><!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Januar 2023: Der deutsche Politiker und CDU-Generalsekret\u00e4r Mario Czaja hat sich in der Debatte um die Silvester-Krawalle f\u00fcr eine Deutsch-Pflicht auf deutschen Schulh\u00f6fen ausgesprochen. \u201eEs geht nicht, dass auf den Schulh\u00f6fen andere Sprachen als Deutsch gesprochen werden\u201c, sagte Czaja. \u201eAnsonsten entstehen schon in den Schulen Parallelgesellschaften.\u201c<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Nils Minkmar kommentierte diesen Vorschlag in seinem <a href=\"https:\/\/steadyhq.com\/de\/nminkmar\/about\">Newsletter: Der siebste Tag<\/a>: &#8220;In unserer Familie wurde schon immer \u00fcber Politik gesprochen. Morgens wurde ich von lauten Stimmen geweckt, die die Zukunft des Sozialismus, die Dekolonisierung oder neueste politische Skandale debattierten.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Und nun \u00fcberlege ich seit einigen Tagen, was mir so an besonderen Tiefpunkten in Erinnerung geblieben ist, denn ein Vorschlag des CDU-Generalsekret\u00e4rs geht mir nicht mehr aus dem Sinn: die Deutschpflicht auf Schulh\u00f6fen. Kinder, die in der Pause kein Deutsch sprechen, sollen ermahnt und bestraft werden, so m\u00f6chte der Mann die Silvestergewalt in Neuk\u00f6lln bek\u00e4mpfen. Je l\u00e4nger ich dar\u00fcber nachdenke, desto bewundernswerter ist dieses Juwel von einem Januarvorschlag: von allen Seiten falsch. Ich vermute, es ist der schlechteste politische Vorschlag meines Lebens.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Es ist ein gro\u00dfer Vorteil, wenn Kinder mehrere Sprachen sprechen k\u00f6nnen und man soll sie bei jeder Gelegenheit daf\u00fcr loben. Dabei eine Wertung vorzunehmen &#8211; europ\u00e4ische Sprachen top, alle anderen Flop &#8211; ist diskriminierend und unsinnig. Wer &#8211; wie es in einer Stuttgarter Grundschule geschehen ist, eine Sch\u00fclerin bestraft, weil sie in der Pause t\u00fcrkisch spricht, hat im Schuldienst nichts verloren. Es ist nichts anderes als b\u00fcrokratische Xenophobie.&#8221;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Nils Minkmar in seinem <a href=\"https:\/\/steadyhq.com\/de\/nminkmar\/about\">Newsletter: Der siebste Tag<\/a> <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Hierzu auch eine Passage aus Olga Grjasnowas Essay &#8220;Die Macht der Mehrsprachigkeit&#8221;. Ausgehend von einem Artikel aus der Frankfurter Sonntagszeitung vom 26. Juli 2020, von R\u00fcdiger Soldt mit dem Titel &#8220;Deutschpflicht&#8221;, \u00fcber eine Sch\u00fclerin, die gegen die Auflage ihrer Schule, auf dem Schulhof Deutsch zu sprechen, versto\u00dfen hat und daraufhin eine Strafarbeit bekam, zieht Olga Grjasnowa weitere Schlussfolgerungen. <\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>&#8220;Ich lehne mich so weit aus dem Fenster zu behaupten, dass der Artikel nicht geschrieben worden w\u00e4re, h\u00e4tte die Sch\u00fclerin Franz\u00f6sisch gesprochen. T\u00fcrkisch dagegen wird diskreditiert, wenn auch vielleicht nicht bewusst. Dennoch findet hier eine Abwertung der Herkunftssprache statt &#8211; und das auch noch in einem privaten Moment, n\u00e4mlich beim Spielen und Sprachen w\u00e4hrend einer Unterrichtspause. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Man k\u00f6nnte in diesem Zusammenhang auch vom &#8216;Linguizismus&#8217; sprechen &#8211; einer spezifischen Form des Rassismus, bei der Menschen, die eine bestimmte Sprache oder einen bestimmten Dialekt sprechen, diskriminiert werden, wie etwa Kurd&#8217;innen in der T\u00fcrkei. Schon w\u00e4hrend der Kolonialzeit wurden Sprachen herangezogen, um die Unterlegenheit der Einheimischen zu begr\u00fcnden. Ihre Sprachen wurden als &#8216;primitiv&#8217; abgewertet, im Gegensatz zu den &#8216;komplexeren&#8217; westlichen Sprachen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Dabei gibt es gen\u00fcgend historische Beispiele, die zeigen, dass es keine gute Idee ist, Kindern eine bestimmte Sprache an den Schulen zu verbieten. (&#8230;) Was all die genannten Beispeile [betreffend das Walisische im 19. Jahrhundert sowie die Bevorzugung des Englischen in den Britischen Kolonien und der Rotterdam-Code von 2006] gemeinsam haben, ist die Kr\u00e4nkung und Herabw\u00fcrdigung ganzer Gruppen. Es ist eine Kr\u00e4nkung, die sich nicht so leicht vergessen l\u00e4sst. Judith Butler, Philosophin und Begr\u00fcnderin der Gender Studies, stellt zudem fest: &#8216;Wenn die spezifische Kr\u00e4nkung, die jede_r von uns erlitten hat, sich als Teil eines Musters von Herabw\u00fcrdigungen entpuppt, das im \u00f6ffentlichen Diskurs reproduziert wird, und wenn sich dieses Muster zus\u00e4tzlich als eines herausstellt, das eine vorherrschende Logik in Institutionen, einschlie\u00dflich p\u00e4dagogischer Institutionen, artikuliert, dann scheint es so zu sein, dass die Herabw\u00fcrdigung nicht nur in meinem eigenen Leben Nachhall hat, sondern die soziale und politische Lebenswelt und ihrer Institutionen durchzieht.'&#8221; Soweit: Olga Grjasnowa: Lob der Mehrsprachigkeit. \u00dcber Herkunft und Vielfalt. Berlin 2021. Seite 69ff. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph --><\/div><\/li>\n<li><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/2023\/01\/12\/allez-y-il-faut-le-faire\/\">Allez-y. IL FAUT LE FAIRE<\/a><div class=\"wp-block-latest-posts__post-full-content\"><!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Claudia Simma: ROH \u00dcBERSETZEN. \u00dcber \u201eFertigungs\u201c-prozesse bei der \u00dcbersetzungsarbeit. Ein Vortrag am 11.01.2023 im IFK Wien und via Zoom. Hier ist eine HALBTREUE MITSCHRIFT davon.<\/strong> <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Zuhause, vor meinem Rechner, via Zoom, am 11.01.2023, die meisten Kacheln sind gel\u00f6scht. Bei den wenigsten brennt Licht. Es beginnt. Gerade erschien: \u201eDie sexuelle Differenz lesen\u201c \u2013 von H\u00e9l\u00e8ne Cixous, Jacques Derrida. Hg. von Anna Babka und Matthias Schmidt. Aus dem Franz\u00f6sischen von Claudia Simma, die der Publikation auch eine &#8220;\u00dcbersetzungsfuge&#8221; zugesellt hat. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Simma sagt, eigentlich sei es nicht fertigzukriegen. \u201eIch kriege es nicht fertig.\u201c Der Text l\u00e4sst sich nicht kriegen. Er will sich von der \u00dcbersetzung nicht fertig machen lassen. Im Widerstand sei das Textgebildet. Immer wieder lesen. Un\u00fcbersetzbarkeit. Texte, die ihre eigene Geschichte nicht verwischen, nicht verdr\u00e4ngen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Schreiben, das hei\u00dft \u00dcbersetzen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Warum un\u00fcnbersetzbare Texte \u00fcbersetzen? Viele Antworten. Elemente ertasten. Die franz\u00f6sische Sprache ist so lebendig, dass sie mir liebens- und lebenswichtig ist, sagt Claudia Simma. Bei der \u00dcbersetzung ins Deutsche, die besonderen Innenr\u00e4ume der deutschen Sprache ertasten, dabei ein so noch nie m\u00f6gliches (nein, da hab ich mich verlesen), dabei ein so nah wie m\u00f6gliches ungez\u00e4hmtes Deutsch versuchen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Der Titel: Die sexuellen Differenz lesen. Lekt\u00fcren der sexuellen Differenz. Lectures de la difference sexuelle. Das alles mehrfach lesen. Der doppelte Genitiv: Wer liest wen? Lesarten der sexuellen Differenz. Die Artenvielfalt des Lesens. The Art of Reading. Die Kunst des Lesens. Ein so ungew\u00f6hnlich zappeliger Titel: Lesarten der sexuellen Differenz. Aber ein guter. Wo ist das programmatisch Wendige des franz\u00f6sischen Titels hin? Entschuldigung, das hab ich \u00fcberlesen. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Grammatische Vergleichbarkeit. Roh\u00fcbersetzen \u2013 da, wo ein Text Widerstand leistet. Nicht ausb\u00fcgeln, so lassen. Roh. Geglaubt. Crue. Cru. Die Vokabel, an die man glaubt, einer rohen, einer blutigen Sprache, einer Sprache toute crue, ganz roh. Dire la v\u00e9rit\u00e9 toute crue. Toute cru, am liebsten vor Liebe verzehren, zum Fressen gerne.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Das Sprachdenken, wie das Denken sich denkt, nicht in aller Schwere wie Rodins Denker (kopf\u00fcber im Garten), es springt und rennt und flitzt und es ist st\u00e4ndig in Bewegung. Die Zeichensprache. Alles streicht aneinander vorbei und alles spielt, umspielt einander. \u201eDie Texte lieben, die ich \u00fcbersetze\u201c, sagt Claudia Simma. Oder: \u201eDie Texte leben, die ich \u00fcbersetze.\u201c Das w\u00e4re eine weitere Lesart. Bewegliche Gelenke. (Das, was ich gestern schnell notiert habe, heute nicht mehr lesen k\u00f6nnen.)<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Fu\u00dfnoten. Ein sch\u00f6ner widerspr\u00fcchlicher und so verzierter Saum. Fu\u00dfnoten \u2013 sich einmischen. Besser nicht sich einmischen. Stand alone! Begleiten lassen. Die Kammer, in der alles noch einmal anders steht, betreten. Eine Lesart. Meine Lesart. Die sich ja sowieso nicht unterdr\u00fccken l\u00e4sst, selbst in der Interpunktion. Die Aufmerksamkeit auf das lenken, was sich kriegen l\u00e4sst. Der abgr\u00fcndige Gebrauch der Personalpronomen. Das Ereignis als Schrift \u2013 sich einander lesend n\u00e4hern und entfernen. Wie Ameisen. Fourmis.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>\u201eDas Unm\u00f6gliche ist unser Paradigma.\u201c Es ist an mir, mich an sie zu wenden. C\u2019est mon tour, donc. Ich bin an der Reihe. Am Spiel. La parole. Le mot. Elle. Wer? Jemandem das Wort \u00fcberlassen. H\u00e9l\u00e8ne me laisse, comme on dit, la parole. Elle me laisse. Sie l\u00e4sst mich. Sie erlaubt mir. Sie verl\u00e4sst mich. Sie \u00fcberl\u00e4sst (es) mir.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Schon die Kommasetzung ist ein Abenteuer. Ringen. Semantische, politsche, phallokratische und phallogozentrische Handlungsweisen. Und nicht damit fertig werden? Oh, ich kann das Schlusswort nicht mehr lesen. Es endet auf &#8211; igkeit. Ich kann meine eigene Schrift nicht &#8211; lesen. &#8211; igkeit. Verzeihung. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Kraft des Roughen. Die Rohfassung als Widerstand sichtbar machen. Bedauern, leichte Melancholie, f\u00fcr das getilgte Unfertige, das in der Revision Verschwundene. Das in den Fu\u00dfnoten Gerettete. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Und was ist mit dem Unm\u00f6glichen? Allez-y. IL FAUT LE FAIRE.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>[Eine halbtreue Mitschrift des Vortrags ROH \u00dcBERSETZEN von Claudia Simma, am 11.1.2023 im IFK, Wien] <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph --><\/div><\/li>\n<li><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/2022\/10\/02\/die-verwechslungen-horen-nicht-auf\/\">Die Verwechslungen h\u00f6ren nicht auf.<\/a><div class=\"wp-block-latest-posts__post-full-content\"><!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Kate Briggs beschreibt in ihrem Buch &#8220;This little Art&#8221; folgende Szene: In einem \u00dcbersetzungsseminar wird unter Anleitung einer Studentin Original und \u00dcbersetzung eines Textes miteinander verglichen, nur hatte die Studentin die beiden Texte zuvor absichtlich vertauscht. Die Teilnehmer&#8217;innen des Kurses lasen also ein St\u00fcck englische Prosa, die ihnen als \u00dcbersetzung (aus dem Franz\u00f6sischen) pr\u00e4sentiert worden ist. In Wirklichkeit war es umgekehrt: Die franz\u00f6sische Fassung war die \u00dcbersetzung, das englische Original wurde mit deutlicher \u00dcbersetzungskritik \u00fcberzogen. Leichte Besch\u00e4mung war die Reaktion auf die Enth\u00fcllung des Tricks.<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>&#8220;Everyone was a bit flushed and affronted, quickly backtracking when the trick of the exercise was revealed. Which suggests that rather than testifying to any identifiable quality of the prose itself, the categories of \u2018original\u2019 and \u2018translation\u2019 act more like placeholders: \u2018original\u2019 and \u2018translation\u2019 are the names for the positions we put writing in, and for the histories of writing labour we then assign to them (first-time writing, second-time writing). Positions which can then orientate and determine, in quite striking ways, the way the writing gets read. As in the sequence which closes Anne Carson\u2019s <em>Nay Rather<\/em>, an essay on translation, where the familiar stops and signs from the London Underground, collected and sequenced, are thereby pronounced a translation of the Greek poet Ibykos\u2019s fragment 286; and, on the facing page, the lines taken and set out from pages 136-7 of <em>Conversations with Kafka<\/em> by Gustav Janouch are likewise thereby pronounced a translation of that same fragment; and, turning the page again, so too are the words lifted from pages 17-18 of <em>The Owner\u2019s Manual<\/em> of her new Emerson 1000w microwave oven. Carson calls this \u2013 the project of \u2018translating a small fragment of ancient Greek lyric poetry over and over again using the wrong words\u2019 \u2013 not exactly an exercise in translating, nor even an exercise in untranslating, but more like a \u2018catastrophizing of translation\u2019. She also calls it \u2018a sort of stammering\u2019.&#8221;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Briggs, Kate (2021): This Little Art. Aus dem Englischen von Sabine Vo\u00df. Z\u00fcrich: INK Press.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Ann Carson (2013): Nay Rather. The Cahier Series no. 21. Londen: Sylph Editions.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph --><\/div><\/li>\n<li><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/2022\/09\/24\/into-written-english\/\">Into written English<\/a><div class=\"wp-block-latest-posts__post-full-content\"><!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>This is a quote from the Translator&#8217;s Preface, by Matthew Moore, that opens the book: Opera Buffa. Poems by Toma\u017e \u0160alamun, translated of course by Matthew Moore. <\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>&#8220;So what, OK, what is a poetry translation into written English? Poetry translation into written English needs the translator to provide the discrete language that goes against written English, literal translation, and correct word choice; the discrete language that deems unpoetic what a poems&#8217;s reader would presume written English needs. Silly written English dependencies on propriety and property, such as grammar that always agreesm sentences that are always complete, and total structural integrity; all of which has nothing to do with poetry. Poetry translation into wirtten English must reside in the poem-heart, and in poem-time, to provide the indifference of poetry with dicrete language to get a poem through the difference in languages alive. Written English is rarely discrete, unless it omits, or condenses. Written English likes to explain, with words. Why, saying it, I notice, why wouldn&#8217;t be the time to do away with the unpoetic habits in written English? Why, yes: now&#8217;s the time! Poetry translation into written English only needs a translator to accept the moods of histories and the genealogies of allusions behing poetry. I don&#8217;t know Slovenian. I don&#8217;t think you need to train in languages to translate a poem very well. Just accept a poems&#8217;s discrete language, keep several dictionaries and grammar books open on the desk as you work; after that, you have just to accept all of the coming critiques.&#8221; <br><br>From: Translator&#8217;s Preface by Matthew Moore, in: Toma\u017e \u0160alamun: Opera Buffa. Boston, Chicago: Black Ocean, 2021. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph --><\/div><\/li>\n<li><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/2022\/09\/19\/alle-sein-republik-der-ubersetzerinnen\/\">ALLE SEIN &#8211; Republik der \u00dcbersetzer&#8217;innen<\/a><div class=\"wp-block-latest-posts__post-full-content\"><!-- wp:paragraph -->\n<p>Am 22. September findet in Berlin im Maison Fran\u00e7ais die <a href=\"https:\/\/www.toledo-programm.de\/veranstaltungen\/4814\/alle-sein-republik-der-ubersetzer-innen\">NACHT DER \u00dcBERSETZUNG<\/a> statt. Lesungen, Gespr\u00e4che, Experimente, Workshops zur Frage des kollektiven \u00dcbersetzens. Die Frage lautet: &#8220;Kann \u00dcbersetzung einen gemeinsamen imagin\u00e4ren Raum entstehen lassen?&#8221;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph --><\/div><\/li>\n<li><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/2022\/09\/17\/politisches-theater-ubersetzen\/\">Politisches Theater \u00fcbersetzen<\/a><div class=\"wp-block-latest-posts__post-full-content\"><!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Die Initiative<a href=\"https:\/\/www.drama-panorama.com\/aktuelle-projekte\/panorama-2-uebertheateruebersetzen\/\"> DRAMA PANORAMA<\/a>, das forum f\u00fcr \u00fcbersetzung und theater e.v. &#8211; besch\u00e4ftigt sich derzeit mit der Frage, wie sich politisches Theater in der \u00dcbersetzung ver\u00e4ndert.<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>The initiative <a href=\"https:\/\/www.drama-panorama.com\/aktuelle-projekte\/panorama-2-uebertheateruebersetzen\/\">DRAMA PANORAMA<\/a>, das forum f\u00fcr \u00fcbersetzung und theater e.v. &#8211; is currently dealing with the question of how political theater changes in translation.<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Hier ein Ausschnitt aus der Ank\u00fcndigung: &#8220;Was ist das Politische an einem Theatertext? Sind es seine Themen, seine Sprache, die Kontexte, in denen er zur Auff\u00fchrung kommt? Fragen, die sich insbesondere die \u00dcbersetzerinnen politischer Dramatik stellen. Antworten geben sie in Form ihrer \u00dcbersetzungen. Beides, Fragen und Antworten, politische Theatertexte und ihre \u00dcbersetzung, stehen im Mittelpunkt der kommenden Veranstaltungen unserer Reihe panorama #2: \u00fcbertheater\u00fcbersetzen sowie einer in K\u00fcrze im Neofelis Verlag erscheinenden neuen Anthologie.&#8221;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:gallery {\"linkTo\":\"none\"} -->\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped\"><!-- wp:image {\"id\":298,\"sizeSlug\":\"large\",\"linkDestination\":\"none\"} -->\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/DALL\u00b7E-2022-09-10-10.11.39-A-box-over-the-sea-photograph-1024x1024.png\" alt=\"Eine Schachtel auf einem dunklen Erdhaufen, dahinter blauer leicht bew\u00f6lkter Himmel.\" class=\"wp-image-298\" srcset=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/DALL\u00b7E-2022-09-10-10.11.39-A-box-over-the-sea-photograph.png 1024w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/DALL\u00b7E-2022-09-10-10.11.39-A-box-over-the-sea-photograph-300x300.png 300w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/DALL\u00b7E-2022-09-10-10.11.39-A-box-over-the-sea-photograph-150x150.png 150w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/DALL\u00b7E-2022-09-10-10.11.39-A-box-over-the-sea-photograph-768x768.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>DALL-E \u00fcbersetzt: Schachtel auf dem Meer? Box over the Sea, by Toma\u017e \u0160alamun<\/figcaption><\/figure>\n<!-- \/wp:image --><\/figure>\n<!-- \/wp:gallery -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Here is a quote from their handout: What is political about a theatre text? Is it the themes, its language, the context in which it\u2019s produced? These are questions that translators of political drama especially ask themselves. They give their answers in the form of translations. Both, questions and answers, political texts and their translations, will be the focus of our upcoming events as part of the series panorama #2: \u00fcbertheater\u00fcbersetzen as well as of two new anthologies soon to be published by Neofelis.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Mehr \u00fcber Workshop und Programm von <a href=\"https:\/\/www.drama-panorama.com\/veranstaltung\/politisches-theater-uebersetzen\/\">Politisches Theater \u00fcbersetzen<\/a> (Ende September 22)<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Read more about the workshop and the programme of <a href=\"https:\/\/www.drama-panorama.com\/veranstaltung\/politisches-theater-uebersetzen\/\">Translating Political Theatre <\/a>(end of September 22)<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph --><\/div><\/li>\n<li><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/2022\/09\/10\/metempsychosis\/\">Metempsychosis<\/a><div class=\"wp-block-latest-posts__post-full-content\"><!-- wp:paragraph -->\n<p>&#8220;As I read the original work, I admire it. I am overwhelmed. I would like to have written it. Clearly, I am envious &#8211; envious enough to make it mine at all cost, at the cost of destroying it. Worse, I take pleasure in destroying the work exactly because it means making it mine. And I assuage what guilt I might feel by promising that I will make reparation &#8211; also, of course, by the knowledge that I do not actually touch the original within its own language.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><br>The destruction is serious. Translating is not pouring wine from one bottle into another. Substance and form cannot be separated easily. (I hope we so not have to go again over the false dichotomy of<em> les belles infid\u00e8les<\/em>, which assumes one could be &#8216;faithful&#8217; to a poem by renderling ugly or dull what it &#8216;says.&#8217;) Translating is more like wrenching a soul from its body and luring into a different one. It means killing. (\u2026) There is no body ready to receive the bleeding soul. I have to make it, and with less freedom than in the case of the most formal poem on a given subject. I have to shape it with regard to this soul created by somebody else, by a different, though not alien, aesthetic personality.&#8221;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Rosmarie Waldrop: The Joy of the Demiurge, in: Dissonance (if you are interested). University of Alabama Press 2005.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph --><\/div><\/li>\n<li><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/2022\/09\/08\/untranslatables-buchstablichkeit\/\">[Un]translatables: Buchst\u00e4blichkeit<\/a><div class=\"wp-block-latest-posts__post-full-content\"><!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Aus dem Vorwort von Jeffrey Young zum Buch ANDES by Toma\u017e \u0160alamun, \u00fcbersetzt von Jeffrey Young und Katarina Vladimirov Young, Boston 2016.<\/strong> <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>&#8220;All I know for certain is that, as translators, we heeded \u0160alamun&#8217;s advice to stay literal. We tried to stay as faithful as possible to what \u0160alamun <em>wrote the way he wrote it<\/em>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:gallery {\"linkTo\":\"none\"} -->\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped\"><!-- wp:image {\"id\":275,\"sizeSlug\":\"large\",\"linkDestination\":\"none\"} -->\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/DALL\u00b7E-2022-09-08-08.50.03-Board-that-loosened-and-opened-let-us-into-the-water.--1024x1024.jpg\" alt=\"A rather rotten footbridge over blue-green water in the sun. \" class=\"wp-image-275\" srcset=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/DALL\u00b7E-2022-09-08-08.50.03-Board-that-loosened-and-opened-let-us-into-the-water.-.jpg 1024w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/DALL\u00b7E-2022-09-08-08.50.03-Board-that-loosened-and-opened-let-us-into-the-water.--300x300.jpg 300w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/DALL\u00b7E-2022-09-08-08.50.03-Board-that-loosened-and-opened-let-us-into-the-water.--150x150.jpg 150w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/DALL\u00b7E-2022-09-08-08.50.03-Board-that-loosened-and-opened-let-us-into-the-water.--768x768.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>DALL\u00b7E translated a line by \u0160alamun: board that loosened and opened, let us into the water.<\/figcaption><\/figure>\n<!-- \/wp:image --><\/figure>\n<!-- \/wp:gallery -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>There were moments of untranslability when we had to take certain liberties, which \u0160alamun encouraged and approved, but for the most past, whenever we strayed from the literal path, we could inevitably end up on a road to nowhere and hat to retrace our steps back to the source, which is the line, the individual word or words, the modd, the syntax, the sound, and rhythm &#8211; all these components of language that \u0160alamun works with the way a painter works with oil and brushstrokes or a stonecutter works with chisel and stone. Or the way medieval mystics worked with language to tap pigeons from walls, to create &#8216;something from nothing,&#8217; as \u0160alamun once described me in an interview, or as he writes in <em>Andes<\/em>&#8216;s first poem, &#8216;Among the Chestnuts&#8217;, speaking of his &#8216;child&#8217;: &#8216;I made him out of \/ shadows and firmed him with \/ halva.&#8221; <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>&#8220;Or the reference in the poem &#8216;Hedgehog&#8217; to the &#8216;ostrich with gabon&#8217; we quizzed him on this and he admitted, sheepishly, &#8216;Oh yesm that doesn&#8217;t make any sense. But please leave it as it is.&#8217; So there you go.&#8217;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph --><\/div><\/li>\n<li><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/2022\/09\/07\/can-we-switch-to-english-auf-englisch\/\">Can we switch to English? Auf Englisch?<\/a><div class=\"wp-block-latest-posts__post-full-content\"><!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Auf welche Br\u00fccken-Sprache einigt man sich wo? Which one is the language to agree on &#8211; and where? In Western Europe it&#8217;s basically English, often. In Westeuropa ist das h\u00e4ufig Englisch. Sometimes this seems to easy a choice. Sinthujan Varatharajah and Hilal Moshtari have been working on this problem: Exclusions in a cosmopolitan society. Sinthujan Varatharajah und Hilal Moshtari haben sich mit dieser Problematik besch\u00e4ftigt. <\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Untenstehend die Ank\u00fcndigung der Buchpr\u00e4sentation, wie sie die <a href=\"https:\/\/www.pro-qm.de\/\">Berliner Buchhandlung Pro qm<\/a> verschickt hat. Read the announcement of the Book Releasy by Pro qm. Pro qm is in Almstadtstra\u00dfe 48-50, D-10119 Berlin.<\/strong> <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 6. Oktober um 19:30 Uhr in der Buchhandlung Pro qm statt. The Book Premier will take place on the 6th of October, at 7:30 pm. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:group -->\n<div class=\"wp-block-group\"><!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Englisch in Berlin. Ausgrenzungen in einer kosmopolitischen Gesellschaft<\/strong> &#8211; Buchvorstellung mit Moshtari Hilal und Sinthujan Varatharajah<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph --><\/div>\n<!-- \/wp:group -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Im Cafe in Kreuzberg oder im Vintage-Laden in Neuk\u00f6lln: Das kosmopolitische Berlin spricht selbstverst\u00e4ndlich Englisch. Doch wie konnte sich die englische Sprache an diesen Orten durchsetzen? Wer spricht Englisch in Berlin und wer ist davon ausgeschlossen? Und wurden nicht noch eben Gruppen als Parallelgesellschaften stigmatisiert, die sich auf einer anderen als der deutschen Sprache unterhalten? In einem Instagram Live-Gespr\u00e4ch, das in diesem Band in erweiterter Fassung auf Deutsch und in englischer \u00dcbersetzung vorliegt, gehen \u0b9a\u0bbf\u0ba8\u0bcd\u0ba4\u0bc1\u0b9c\u0ba9\u0bcd \u0bb5\u0bb0\u0ba4\u0bb0\u0bbe\u0b9c\u0bbe (Sinthujan Varatharajah), politische*r Geograph*in, und \u0645\u0634\u062a\u0631\u0649 \u0647\u0644\u0627\u0644 (Moshtari Hilal), K\u00fcnstlerin, diesen Fragen nach. Sie decken dahinter liegende Doppelstandards und Kapitalinteressen der deutschen Mehrheitsgesellschaft auf, schaffen Bez\u00fcge zu Gentrifizierung und Asylpolitik und suchen nach Formen einer gerechten Kulturarbeit.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>\u0b9a\u0bbf\u0ba8\u0bcd\u0ba4\u0bc1\u0b9c\u0ba9\u0bcd \u0bb5\u0bb0\u0ba4\u0bb0\u0bbe\u0b9c\u0bbe (Sinthujan Varatharajah) lebt als freie*r Wissenschaftler*in und Essayist*in in Berlin.\u00a0 Sie*er studierte Politische Geographie und arbeitet zu den Themen Staatenlosigkeit, Mobilit\u00e4ten und (Ohn-)Machtsgeographien mit einem besonderen Fokus auf Infrastrukturen und Architekturen. Varatharajah war \u00fcber mehrere Jahre hinweg f\u00fcr verschiedene Menschenrechtsorganisationen in London und Berlin t\u00e4tig. Im September erscheint ihr*sein Deb\u00fctroman &#8220;an alle orte, die hinter uns liegen&#8221; im Hanser Verlag.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>\u0645\u0634\u062a\u0631\u0649 \u0647\u0644\u0627\u0644 (Moshtari Hilal) ist K\u00fcnstlerin, Forscherin und Kuratorin und lebt in Hamburg. Sie ist Mitbegr\u00fcnderin des Kollektivs AVAH (Afghan Visual Arts and History) und des Forschungsprojekts CCC (Curating Through Conflict with Care). In Ihrer Arbeit, die k\u00fcnstlerische ebenso wie diskursive Formate beinhaltet, besch\u00e4ftigt sie sich mit Sch\u00f6nheit, H\u00e4sslichkeit, Scham und Macht. Hilal hat Islamwissenschaft studiert mit einem Fokus auf Gender, dekoloniale Studien und Kulturwissenschaft in Hamburg, Berlin und London.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>&#8220;Englisch in Berlin&#8221; basiert auf einem Gespr\u00e4ch, das Hilal und Varatharajah im Februar 2021 live auf Instagram f\u00fchrten. Es ist Teil einer Gespr\u00e4chsreihe, innerhalb der die beiden seit 2021 unterschiedliche Themen behandeln, wie etwa das deutsche Fernsehen, medizinischen Kolonialismus oder neue Formen des Faschismus. Mit ihrer Diskussion zum Thema Nazi-Erbe l\u00f6sten sie eine intensiv gef\u00fchrte Debatte \u00fcber materielle Kontinuit\u00e4ten in Deutschland nach 1945 aus.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Sinthujan Varatharajah, Hilal Moshtari<br><a href=\"https:\/\/wirklichkeitbooks.com\/englisch-in-berlin\">Englisch in Berlin. Ausgrenzungen in einer kosmopolitischen Gesellschaft<\/a><br>Wirklichkeit Books 2022<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph --><\/div><\/li>\n<li><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/2022\/09\/06\/klauke-dich-klauker\/\">Klauke dich Klauker!<\/a><div class=\"wp-block-latest-posts__post-full-content\"><!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Sie lesen eine Passage aus Franz F\u00fchmann: Zweiundzwanzig Tage oder die H\u00e4lfte des Lebens, aus dem Jahr 1973<\/strong>: &#8220;Im Seminar eine Diskussion \u00fcber die M\u00f6glichkeit des Nachdichtens aus Sprachen, die man nicht oder nur sehr wenig spricht. Es scheint aussichtslos, einem Ungarn klarzumachen, dass man sich \u00fcber auf ein solches Gesch\u00e4ft einlassen kann. Und doch liegt gerade hier die M\u00f6glichkeit einer echten Kollektivarbeit, denn die \u00dcbertragung eines Gedichtes ist ja nicht eine Sache zweier, sie ist ein Sache dreier Sprachen: der gebenden, der empfangenden und der Universalsprache der Poesie. Ein ungarisches Gedicht ist ja nicht einfach &#8220;Ungarisch&#8221;, es ist Ungarisch, und es ist ein Gedicht, und wenn das Ungarische ins Deutsche \u00fcbersetzt ist, steht die zweite \u00dcbersetzung, die innerhalb des Deutschen, noch aus, und wenn sie von einem, der die Sprache der Poesie nicht versteht, zu leisten versucht wird, wird gew\u00f6hnlich auch die erste \u00dcbersetzung zerst\u00f6rt &#8230; Es ist dann eine Art Pidgin-Lyrisch mit Z\u00fcgen von Pidgin-Deutsch &#8230; <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Nein, hier ist, trotz der Besonderheit, dass diese drei Sprachen in der linguistischen Form nur zweier erscheinen, eine echte Arbeitsteilung zwischen dem Interlinear\u00fcbersetzer und dem Nachsch\u00f6pfer (kein gutes Wort, aber ich finde kein besseres) m\u00f6glich und in gewissen F\u00e4llen, wie eben denen der Sprache kleiner V\u00f6lker, sogar geboten. Es war ein Wagnis, aber es hat sich gelohnt, und es ist gelungen; ein Dogma der Nachdichtungstheorie und -praxis ist umgesto\u00dfen; wir haben hier wirklich Neuland beschritten und die M\u00f6glichkeiten sozialistischen Verlagswesens ausgenutzt, aber das alles wird fast gar nicht beachtet. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wenn die neue Grammatik die Entstehung dessen untersucht, was sie &#8216;wohlgeformte S\u00e4tze&#8217; nennt, und zur Entscheidung dar\u00fcber, was in einer gegebenen nat\u00fcrlichen Sprache ein wohlgeformter Satz sei, einen &#8216;kompetenten Sprecher&#8217; einsetzt, so sondert sie (ihr &#8216;kompetenter Sprecher&#8217;) aus dem allgemeinen Sprachgebrauch doch grunds\u00e4tzlich etwas aus, was man als &#8216;poeitsche Sprache in ihrer Gesamtm\u00f6glichkeit&#8217; bezeichnen k\u00f6nnte. Dies ist nat\u00fcrlich ebensowenig ein Einwand gegen die Transformationsgrammatik, wie der Terminus &#8216;poetische Sprache&#8217; in einem nur vulg\u00e4rroamntischen Sinn (&#8216;Sh\u00f6n!&#8217; &#8211; &#8216;So poesievoll!&#8217; &#8211; &#8216;Das Herz geht einem auf!&#8217; &#8211; &#8216;Das ist noch Kunst!&#8217; usw.) auszulegen w\u00e4re. In eine solche lingua poetica geh\u00f6ren auch grammatikalisch falsche, ja es k\u00f6nnen auch ganz sinnlose S\u00e4tze zu ihr geh\u00f6ren wie etwa &#8216;Klauke dich Klauker!&#8217; aus Brechts Simone.&#8221;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Franz F\u00fchmann: Zweiundzwanzig Tage oder die H\u00e4lfte des Lebens. Rostock 1973. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph --><\/div><\/li>\n<li><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/2022\/09\/05\/wortlichkeit-und-hallraum\/\">W\u00f6rtlichkeit und Hallraum<\/a><div class=\"wp-block-latest-posts__post-full-content\"><!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Halbtreue Mitschriften I <\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Auf dem Podium, von links nach rechts aus der Perspektive des Publikums: Marcel Beyer, Frieder von Ammon, Douglas Pompeu und Valentina die Rosa, LCB, am 27. August 2022, gegen 15:00 Uhr. <\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>W\u00f6rtlichkeit und Hallraum. Das fr\u00f6hliche Spiel mit sehr ernsten Themen. Ergebnisse des \u00dcbersetzerworkshops, Grundlage war Beyers Buch &#8220;D\u00e4monenr\u00e4umdienst&#8221;. Sehr ernste Scherze (Goethe). Immer wieder in andere Sprachen ausfransen. Bereits der Prim\u00e4rtext tr\u00e4gt Fransen. Kr\u00f6tigkeit, wie kommt das denn zustande? Es war offenbar zu wenig Kr\u00f6te pr\u00e4sent in &#8220;toadie&#8221;: sich unterw\u00fcrfig verhalten. Wo war die plastische Anschauung des englischsprachigen Ausdrucks? In Ermangelung jener Kr\u00f6tigkeit, tritt die gleichnamige Pferdekrankheit auf. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Merke: Plastizit\u00e4t, Anschaulichkeit, Hallraum.<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Das Gedicht hei\u00dft: F\u00fcnf Rezepte gegen Kr\u00f6tigkeit. Ein anderes Gedicht: November. Das beginnt so: &#8220;Ich brauche morgens viel zu lange, \/ Bis ich mich fremdgeschrieben \/ habe. Wimmerlich bin ich \/ und wettervergesslich. Nachts \/\/ ging der Wind, ich lag und dachte \/ immerzu an meine Schuhe, \/ bedr\u00e4ngt und bang. (&#8230;)&#8221; &#8211; bis hierher. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Sich fremdschreiben: sei das nicht nahezu das Portrait einer \u00dcbersetzerfigur? Sich fremdschreiben, und, wie es am Endes des Gedichtes hei\u00dft: Vor Feierabend noch ein Gedicht zerst\u00f6ren. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Sprache als Medium und Material. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wimmerlich &#8211; was ist das? Sp\u00e4ter im Gedicht: &#8220;Ein paar finstere \/\/ Manuskriptseiten weiter wimmert \/ das Holz, wimmert Gestein \/ die Haut verwimmert \/ wirft Blasen.&#8221; Auf der Reise nach einer Entsprechung dessen was mit &#8220;wimmerlich&#8221; gemeint ist, verl\u00e4sst man die eigenen Sprache und kommt dann wieder zu ihr zur\u00fcck. Hinein und hinaus. Zur Entschaffung, zur Verfassung, r\u00fcckw\u00e4rts in den kreativen Impuls hinein, aber auch wieder hinaus. Der Blick in die Parallelwelt (hier verlaufen leicht verblockte Korridore) &#8211; und andere Hallr\u00e4ume tun sich auf. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Zuweilen kommt es vor, dass einem als \u00dcbersetzerin auch die eigene Sprache nicht mehr wirklich nahe ist, man schaut die eigene Sprache von au\u00dfen an. Die eigene Sprache von au\u00dfen anschauen zu k\u00f6nnen, kann eine gro\u00dfe Hilfe sein, wenn man sie auf eine andere (nicht mehr innerliche Weise) verwenden will. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:gallery {\"linkTo\":\"none\",\"sizeSlug\":\"full\"} -->\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped\"><!-- wp:image {\"id\":233,\"sizeSlug\":\"full\",\"linkDestination\":\"none\"} -->\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"563\" src=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/humboldthain.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-233\" srcset=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/humboldthain.jpg 1000w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/humboldthain-300x169.jpg 300w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/humboldthain-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption>Das Freibad Humboldthain, durch die Verfransungen einer fremden Sprache gesehen. <\/figcaption><\/figure>\n<!-- \/wp:image --><\/figure>\n<!-- \/wp:gallery -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wimmerlich: das seien Vernarbungen im Holz. Oder ihr Klang. Kann das sein? Etwas mit Holz, sagten die \u00dcbersetzerler. Eine Stimmungsvolle Valenz. Es gibt Worte, die im Grimmschen W\u00f6rterbuch nur mit einer einzigen Verweisstelle erscheinen. &#8220;Knickwirten&#8221; geh\u00f6rt dazu, wenn ich richtig zugeh\u00f6rt habe. Ich bin mir nicht sicher. Eigentlich: ein kaum \u00fcbertragbares Lemma, dessen Bedeutung unbekannt ist. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Das Allsprachliche W\u00f6rterbuch des Alchemisten, von dem ich sp\u00e4ter bei Zwetschgenkuchen berichtete. Wie soll man jeweils etwas darin finden? <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Crisspardissu. Wimmerlich auf portugieisch. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Dann trat Ter\u00e9zia Mora auf und lehrte uns, dass auch die Abwesenheit von P\u00e9ter Esterh\u00e1zy Esterh\u00e1zy-f\u00f6rmig ist. Sp\u00e4ter: Die Brettersinnlichkeit eines vernagelten Schaufensters. Der intellektuelle All-Abend. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Mitgeschrieben von Monika Rinck<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph --><\/div><\/li>\n<li><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/2022\/09\/04\/untranslatables\/\">Untranslatables: THE DUCK<\/a><div class=\"wp-block-latest-posts__post-full-content\"><!-- wp:paragraph -->\n<p>When I translate a sestina from Icelandic, where soul and duck are homonymous, inhabiting the same word, and &#8220;\u00f6nd&#8221; is used sometimes as duck, sometimes as soul, I have a problem. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:gallery {\"linkTo\":\"none\"} -->\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped\"><!-- wp:image {\"id\":239,\"sizeSlug\":\"large\",\"linkDestination\":\"none\"} -->\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/die_stolze_ente-1024x1024.jpg\" alt=\"Ein kleine Plastikente auf einem Stapl B\u00fccher, obenauf liegt ein goldenes Notizbuch, darunter ein abgegriffenes Ebook und darunter wieder eine fliederfarbene Ausgabe der Literaturzeitschrift Edit. \" class=\"wp-image-239\" srcset=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/die_stolze_ente-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/die_stolze_ente-300x300.jpg 300w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/die_stolze_ente-150x150.jpg 150w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/die_stolze_ente-768x768.jpg 768w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/die_stolze_ente-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/die_stolze_ente.jpg 2048w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/die_stolze_ente-1568x1568.jpg 1568w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<!-- \/wp:image --><\/figure>\n<!-- \/wp:gallery -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wenn ich eine Sestina aus dem Isl\u00e4ndischen \u00fcbersetze, worin Seele und Ente homonym sind, also das gleiche Wort bewohnen, und \u201e\u00f6nd\u201c mal als Ente, mal als Seele gebraucht wird, habe ich ein Problem.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Das Entenorakel<\/strong><br>Die Ente f\u00e4hrt den Gabelstapler in den geheimen Garten.<br>Liebestolle Schnallen treiben am Rippenbogen entlang.<br>Jetzt bitte nicht husten. Verstecken Sie sich bei den Spaten.<br>Da, hinter dem H\u00e4uschen, in dessen R\u00fccken der Kran aufragt.<br>Stadtumbau! Wir m\u00fcssen die Leute schlie\u00dflich unterbringen.<br>Die Ente rangiert den Stapler. Sie kann r\u00fcckw\u00e4rts fahren.<br>An Donnerstagen kann man das Entenorakel alles fragen.<br>Alles. Auch Todesdaten. Triagefragen. Germanische Sagen.<br>Kwaack, Krawtz, Kwak. Es gibt nichts, das Enten nicht verraten.<br>Allerdings verraten Enten all das in ihrer endogenen Entensprache.<br>Etwas anderes war in diesem Garten nun auch nicht zu erwarten.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Monika Rinck, first published in M\u00dcTZE, Spring 2020.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>The duck oracle<\/strong><br>The duck drives the forklift into the secret garden.<br>Lovely bitchy buckles drift along the ribcage.<br>Now please do not cough. Hide by the spades.<br>There, behind the cottage, in whose back the crane rises.<br>Urban development! After all, we have people to accommodate.<br>The duck maneuvers the forklift. It can drive backwards.<br>On Thursdays, you can ask the duck oracle anything.<br>Anything. Even death dates. Triage questions. Germanic sagas.<br>Kwaack, Krawtz, Kwak. There is nothing ducks do not reveal.<br>However, ducks reveal all that in their endogenous duck language.<br>Well, something else was not to be expected in this garden.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Translated with www.DeepL.com\/Translator (free version), with small manual adaptations.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:image {\"id\":245,\"sizeSlug\":\"large\",\"linkDestination\":\"none\"} -->\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/20190517_174319-1024x576.jpg\" alt=\"The ancient mosaic of two ducks, from Pompej. \" class=\"wp-image-245\" srcset=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/20190517_174319-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/20190517_174319-300x169.jpg 300w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/20190517_174319-768x432.jpg 768w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/20190517_174319-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/20190517_174319-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/20190517_174319-1568x882.jpg 1568w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<!-- \/wp:image -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>There is INDUCKTION and DEDUCKTION. Learn to differentiate. Die Inducktion geht von der Ente aus, die Deducktion kommt von der Ententheorie. Inducktion starts with the duck, Deducktion starts with theory and ends with the duck.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>There is ENTELECHIE and there is DULCE DE LECHE. Learn to differentiate: The can of sweetened condensed milk is the Entelechie of Dulce de Leche. As simple as that. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph --><\/div><\/li>\n<li><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/2022\/05\/25\/hello-world\/\">Rough Translation<\/a><div class=\"wp-block-latest-posts__post-full-content\"><!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Rough Translation ist ein Projekt, das sich mit Fragen der \u00dcbersetzung im weitesten Sinne besch\u00e4ftigt. Rough Translation is a project that deals with questions of translation in the broadest sense. <\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>It is a joint project by the Institutes of Language Arts and Transcultural Studies. It includes a series of readings and performances and a conference in April 2023. And it might even go on &#8211; since translation is an endless task. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:quote -->\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>dann sehr vieles erst im Verschwinden begriffen \/ dan heel veel pas in het verdwijnen begrepen \/ then very many realizations at vanishing point.<\/p><\/blockquote>\n<!-- \/wp:quote -->\n\n<!-- wp:gallery {\"linkTo\":\"none\"} -->\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped\"><!-- wp:image {\"id\":253,\"sizeSlug\":\"large\",\"linkDestination\":\"none\"} -->\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/DALL\u00b7E-2022-08-08-19.35.13-though-I-sang-in-my-chains-like-the-sea-with-delphin-and-ship-1024x1024.png\" alt=\"Von Dall E generiertes Bild, das eine Art Hallenbad zeigt.\" class=\"wp-image-253\" srcset=\"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/DALL\u00b7E-2022-08-08-19.35.13-though-I-sang-in-my-chains-like-the-sea-with-delphin-and-ship.png 1024w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/DALL\u00b7E-2022-08-08-19.35.13-though-I-sang-in-my-chains-like-the-sea-with-delphin-and-ship-300x300.png 300w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/DALL\u00b7E-2022-08-08-19.35.13-though-I-sang-in-my-chains-like-the-sea-with-delphin-and-ship-150x150.png 150w, https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/DALL\u00b7E-2022-08-08-19.35.13-though-I-sang-in-my-chains-like-the-sea-with-delphin-and-ship-768x768.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>DALL\u00b7E translates: though I sang in my chains like the sea, with dolphin and ship<\/figcaption><\/figure>\n<!-- \/wp:image --><\/figure>\n<!-- \/wp:gallery --><\/div><\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Notes &#8211; Notizen zum Thema &#8211; anwachsend &#8211; piling up.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-247","page","type-page","status-publish","hentry","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/247","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=247"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/247\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":279,"href":"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/247\/revisions\/279"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/roughtranslation.uni-ak.ac.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=247"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}